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Arbeitsentgeltzuschuss bei Weiterbildung: So senkst du Lohnkosten während der Qualifizierung

Bis zu 75% des Arbeitsentgelts werden während der Weiterbildung erstattet – deine Mitarbeitenden lernen ohne Einkommensverlust, du reduzierst deine Lohnkosten.

Was ist der Arbeitsentgeltzuschuss (AEZ) im Kontext der BA-Förderung?

Der Arbeitsentgeltzuschuss ist eine finanzielle Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit, die einen Teil des Lohns erstattet, den du während der Weiterbildungszeit an deine Mitarbeitenden zahlst.

Ziel ist es, die betriebliche Weiterbildung zu fördern, ohne dass Unternehmen durch Lohnkosten während der Ausfallzeiten belastet werden. Der AEZ ist Teil des Qualifizierungschancengesetzes und kann zusätzlich zur Übernahme der Lehrgangskosten beantragt werden.

AEZ-Höhe nach Unternehmensgröße

75%

Kleine Unternehmen

Weniger als 50 Beschäftigte

Maximale Förderquote für den Mittelstand
50%

Mittlere Unternehmen

50-249 Beschäftigte

Solide Unterstützung für Wachstumsunternehmen
25%

Größere Unternehmen

250-2.499 Beschäftigte

Grundförderung auch für größere Betriebe
15%

Großunternehmen

Ab 2.500 Beschäftigte

Basisförderung für Konzerne

„Arbeitsausfallzeiten" sauber planen

Der AEZ bezieht sich auf die Zeiten, in denen Mitarbeitende nicht arbeiten, sondern an der Weiterbildung teilnehmen:

Vollzeit-Freistellung

Mitarbeitende nehmen während der Arbeitszeit an der Weiterbildung teil – der AEZ deckt den entsprechenden Anteil des Gehalts ab

Teilzeit-Freistellung

Bei teilweiser Freistellung wird nur der Anteil gefördert, in dem nicht gearbeitet wird

Berufsbegleitend

Findet die Weiterbildung außerhalb der Arbeitszeit statt, gibt es in der Regel keinen AEZ – hier können aber andere Förderungen greifen

AEZ-Rechner: Schätze deinen Zuschuss

Berechne eine erste Schätzung deines möglichen Arbeitsentgeltzuschusses

Typische Stolpersteine vermeiden

Vollmacht und Personendaten

Die Arbeitsagentur benötigt detaillierte Angaben zu den Mitarbeitenden und oft eine Vollmacht zur Datenverarbeitung – fehlende Unterlagen verzögern die Bewilligung

Nachweise der Ausfallzeiten

Es muss klar dokumentiert sein, wann und in welchem Umfang die Mitarbeitenden freigestellt werden

Korrekte Berechnung

Der AEZ bezieht sich auf das tatsächliche Bruttogehalt und die Ausfallstunden – Fehler hier führen zu falschen Erstattungen

Häufig gestellte Fragen zum AEZ

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